Wie häufig startet der Verdichter – und wie viele Stunden läuft er? Die Diagramme zeigen den monatlichen Zuwachs beider Zähler, getrennt nach Jahren.
Blass dargestellte Balken kennzeichnen laufende oder eingeschränkt beobachtete Monate. Ein Strich bedeutet: keine Daten; ein Wert von 0 bedeutet: kein beobachteter Zuwachs.
Typische Verdichter-Tagesprofile nach Monaten
Die zwölf Monatskarten zeigen, zu welchen Tageszeiten Verdichterstarts und Zuwächse der Betriebsstunden auftreten. Die Großansichten verwenden denselben Aufbau wie die vorhandenen Leistungsprofile.
Kräftige Linien: arithmetischer Mittelwert je 10-Minuten-Zeitpunkt; farbige Flächen: 10–90-%-Bereich. Blau: Starts, Orange: gezählte Betriebsminuten. Es werden dieselben vollständig beobachteten Tage für beide Zähler verwendet.
Die Monatsprofile fassen die vollständigen Tage aller verfügbaren Jahre zusammen, wie bei den Leistungs-Tagesprofilen. Mindestens 95 % gemeinsame 10-Minuten-Zeitpunkte; Tage mit erkanntem Reset, Messabstand über 15 Minuten oder Zeitumstellung werden ausgeschlossen. Fehlende Zeitpunkte werden nicht mit null aufgefüllt.
Die Uhrzeit gehört zur Folgemessung eines Zählerzuwachses. Besonders bei ganzzahlig gezählten Betriebsstunden kann ein einzelner 10-Minuten-Zeitpunkt 60 gezählte Betriebsminuten enthalten. Das zeigt den Zeitpunkt der Zähleränderung, nicht minutengenau den tatsächlichen Lauf. Für Starts sind diese Profile besser zeitlich aufgelöst.
30.09.2026 09:30: Betriebsstunden – Rückgang des Zählerstands erkannt.
30.09.2026 09:30: Starts – Rückgang des Zählerstands erkannt.
Beim Wechsel des Kältekreisreglers wurden die Zähler zurückgesetzt. Dies bedeutet keinen Austausch des Verdichters. Die Liste nennt die erste Messung mit niedrigerem Stand, nicht den exakten Zeitpunkt des Eingriffs.
So werden die Werte ausgewertet
Die Zähler werden etwa alle zehn Minuten gelesen. Summiert werden die positiven Änderungen aufeinanderfolgender Rohwerte. Der erste Messwert dient nur als Ausgangspunkt. Bei einem Rückgang wird die Änderung verworfen; danach läuft die Auswertung mit dem neuen Zählerstand weiter. Aktivität im Reset-Intervall ist nicht rekonstruierbar.
Jede Änderung zählt zum lokalen Monat der Folgemessung (Europe/Berlin). An einer Monatsgrenze kann dadurch die Aktivität des letzten Messintervalls im Folgemonat erscheinen. Die Zählerauflösung begrenzt die Genauigkeit zusätzlich.
Die Abdeckung zeigt den Anteil des Monats, der durch Messpaare mit höchstens 25 Minuten Abstand und ohne erkannten Reset beobachtet wurde. Beim laufenden Monat reicht der Bezugszeitraum nur bis zur Erstellung dieser Seite. Längere Lücken werden nicht interpoliert; der beobachtete Nettozuwachs bleibt enthalten. Ein unbemerkter Reset innerhalb einer Lücke kann zu einer Unterschätzung führen.
* Rechnerische Minuten je Start: Betriebsstunden × 60 / Starts. Das ist keine Messung einzelner Laufzyklen: Ein Lauf kann eine Monatsgrenze überschreiten. Der Wert erscheint nur bei mindestens 95 % Abdeckung beider Zähler und ohne erkannte Resets oder längere Lücken. Bei null Starts ist er nicht definiert.
Fragen oder Ergänzungen?
Die gezeigten Auswertungen basieren auf realen Daten aus dem laufenden Betrieb.
Wenn dir etwas unklar ist oder du eine Auswertung vermisst, schreib mir.