Meine Energiewende – Daten aus einem realen Energiesystem

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Energiewende in der Realität

Dieses Projekt begann ursprünglich als einfache Wetterstation. Mit der Zeit entstand daraus ein zusammenhängendes System aus Messungen und Analysen rund um Wetter, Energie und Gebäude.

Heute umfasst die Seite mehrere miteinander verbundene Bereiche: Wetter und Klima, Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher, Stromflüsse, Luftqualität und Elektromobilität.

Alle Daten stammen aus dem realen Betrieb eines Hauses auf knapp 800m Höhe ü. NN in Hohenstein-Oberstetten auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Die Seite zeigt damit nicht nur einzelne Kennzahlen, sondern das Verhalten eines konkreten Energiesystems im Alltag.

Warum ich diese Daten veröffentliche

Die Energiewende wird oft abstrakt diskutiert: in politischen Debatten, in Studien oder in Modellrechnungen. Diese Seite zeigt stattdessen, wie ein konkretes Energiesystem im Alltag funktioniert.

Die Daten beantworten Fragen wie:

Ein Haus als kleines Energiesystem

Die verschiedenen Komponenten greifen ineinander:

Wetter → (Solarertrag + Heizbedarf) → Energiesystem aus Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Elektroauto

Das Haus funktioniert damit wie ein kleines Energiesystem:

Wetter und Klima

Die Grundlage des gesamten Systems ist das lokale Wetter. Temperatur, Strahlung und Wetterlagen bestimmen sowohl den Energiebedarf des Hauses als auch den Solarertrag.

Photovoltaik

Die Photovoltaikanlage nutzt die Sonnenenergie zur Stromerzeugung. Verschiedene Analysen zeigen, wie stark Wetter, Jahreszeit und Tagesgang den Solarertrag beeinflussen.

Wärmepumpe

Der größte elektrische Verbraucher im Haus ist die Wärmepumpe. Die Daten zeigen, wie stark Außentemperatur, Wetterlage und Jahreszeit den Stromverbrauch beeinflussen.

Elektromobilität

Ein weiterer Bestandteil des Energiesystems ist das Elektroauto. Ein Teil des Fahrstroms stammt direkt aus der Photovoltaikanlage, ein Teil aus dem Batteriespeicher oder dem Netz.

Energieflüsse und Systemwirkung

Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Netz bilden zusammen ein kleines Energiesystem. Gerade diese Zusammenhänge machen sichtbar, wie Energiewende im Alltag tatsächlich funktioniert.

Diese Seite dokumentiert keine vollständige Haushaltsverbrauchsanalyse, sondern vor allem das Zusammenspiel von Wetter, Photovoltaik, Wärmepumpe, Speicher und Netz.

Umwelt und Luftqualität

Neben Wetter und Energie werden auch Umweltparameter beobachtet. Sie ergänzen das Bild des Standorts und zeigen, dass Energiewende nicht nur eine Frage von Technik und Kosten ist, sondern auch von Luftqualität und Emissionen.

Was man aus diesem System lernen kann

Die Analysen auf dieser Seite zeigen nicht nur einzelne Messwerte, sondern Zusammenhänge: zwischen Wetter und Heizbedarf, zwischen Sonneneinstrahlung und Stromerzeugung, zwischen Jahreszeit und Autarkie sowie zwischen Technik und realem Alltag.

Gerade deshalb ist dieses Projekt mehr als eine Wetterseite. Es ist eine fortlaufende Dokumentation eines realen Energiesystems – mit lokalen Daten, realen Lastprofilen, saisonalen Veränderungen und nachvollziehbaren Auswertungen.

Die Energiewende erscheint hier nicht als abstraktes Konzept, sondern als messbare Realität: mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Elektromobilität im Zusammenspiel mit dem Wetter.

Methodik und Hintergrund

Weitere Informationen zur Datenerfassung, zu den verwendeten Sensoren und zur Aufbereitung der Messwerte finden sich auf der Methodik-Seite.

Zur Methodik und Datenerfassung